Deutscher Gewerkschaftsbund

Wir gestalten Berufsbildung

Diese Homepage richtet sich vorrangig an die DGB-Arbeitnehmerbeauftragten in den Ausschüssen der Beruflichen Bildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Wir informieren über Entwicklungen und Entscheidungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und bieten zielgruppenorientierte Informationen.

Entsprechend dem Berufsbildungsgesetz und daran angelehnter Vereinbarungen ist die gleichberechtigte Mitarbeit von Arbeitnehmerbeauftragten in:

  • Landesausschüssen für Berufsbildung (LAB),
  • Berufsbildungsausschüssen der zuständigen Stellen (BBA),
  • Prüfungsausschüssen (PA), Prüfungsaufgabenerstellungsausschüssen (AKA, ZPA, PAL) und Landesfachausschüssen (LFA)

gesetzlich vorgesehen.

Thema Berufliche Bildung auf dgb.de

DGB warnt vor Lang­zeit­schä­den für be­ruf­li­che Bil­dung

In diesem Jahr wurden bisher noch weniger neue Ausbildungsverträge als in der Finanzkrise 2009 abgeschlossen. Das geht aus der heute vorgestellten Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Der DGB fordert deshalb strukturelle Änderungen, damit vor allem Jugendliche mit niedrigeren Schulabschlüssen nicht zu den Verlierern der Krise werden.

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Aus­bil­dungs­plät­ze: So­zi­al­part­ner ap­pel­lie­ren an Un­ter­neh­men und jun­ge Men­schen

Anlässlich der heute vom Bundesinstitut für Berufsbildung vorgelegten Bilanz für das Ausbildungsjahr 2020 appellieren Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann gemeinsam an Unternehmen, Ausbildungsplätze anzubieten, und an junge Menschen, sich auf Ausbildungsplätze zu bewerben: "Der Weg auch dieser jungen Generation mit den erschwerten Bedingungen des Corona-Jahres 2020 in gute und qualifizierte Arbeit muss jetzt beginnen."

DGB/auremar/123rf.com
Aus­bil­dungs­ga­ran­tie jetz­t!

„Die berufliche Bildung befindet sich in einer Abwärts-Spirale“, kommentiert DGB-Vize Elke Hannack die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum aktuellen Ausbildungsjahr. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sind jetzt weitreichende strukturelle Änderungen notwendig: „Die kurzfristige Krisenhilfe für Ausbildungsbetriebe in der Corona-Pandemie ist zwar gut, reicht aber nicht aus.“

DGB/auremar/123rf.com
"Die Co­ro­na­kri­se darf kei­ne Fach­kräf­te­kri­se wer­den"

"Seit der globalen Finanzkrise befindet sich die duale Ausbildung auf Talfahrt. Die Coronakrise droht den Trend noch zu verschärfen. Aus der Coronakrise darf keine Fachkräftekrise werden", sagt DGB-Vize Elke Hannack im Handelsblatt.

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Aus­bil­dung in der Co­ro­na-Kri­se: DGB fürch­tet dau­er­haf­ten Sub­stanz­ver­lust

Die Corona-Krise hat den Ausbildungsmarkt voll erwischt. Industrie und Handel melden ein Minus von 13,7 Prozent der Ausbildungsverträge, das Handwerk einen Rückgang von 8,1 Prozent. Warum das Ausbildungsjahr 2021 nicht einfacher wird und neben der Krisenhilfe auch strukturelle Maßnahmen wichtig sind, erläutert DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl in der Frankfurter Rundschau.

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Aus­bil­dungs­qua­li­tät muss auch in Co­ro­na-Zei­ten stim­men

Fast ein Viertel der Auszubildenden kann sich nach der Ausbildung nicht richtig erholen. Betriebe und Berufsschulen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nur schwer erreichbar. Viele Azubis sind mit der Qualität der Berufsschulen unzufrieden. Das sind einige der Mängel, die der neue Ausbildungsreport der DGB-Jugend offenlegt. Angesichts der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt forderte DGB-Vize Elke Hannack die Unternehmen auf, stärker in die Ausbildung zu investieren.

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Nied­rig­lohn und man­geln­de Ta­rif­bin­dung scha­den der Aus­bil­dung

Laut Bundesagentur für Arbeit suchen derzeit 73.700 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, obwohl noch 53.100 Plätze unbesetzt sind. DGB-Vize Elke Hannack fordert deshalb endlich mehr Angebote für Jugendliche mit Hauptschulabschluss, eine hohe Ausbildungsqualität, bessere Bezahlung und Perspektiven im Beruf.

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BBiG-Re­for­m: Von Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung bis Frei­stel­lung an Be­rufs­schul­ta­gen

Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz (BBiG) hat der Bundestag ein wichtiges Gesetz beschlossen, mit dem die berufliche Bildung und Ausbildung in Deutschland gestärkt wird. Wenn der Bundesrat zustimmt, gilt das Gesetz ab Januar 2020. Es hat viele Pluspunkte, dennoch sieht der DGB in einzelnen Punkten weiter Handlungsbedarf. Eine Übersicht.

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BBiG: Be­din­gun­gen für Azu­bis deut­lich ver­bes­sert

Das neue Berufsbildungsgesetz verdient den Namen Reform, sagt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Deutschlandfunk. Neben der Mindestvergütung für Auszubildende begrüßt Anbuhl unter anderem die Lernmittelfreiheit für Azubis und die Freistellung für ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. Ein Kritikpunkt bleibt der Bereich berufliche Weiterqualifizierung.

DGB/Simone M. Neumann
Mi­nis­te­rin Kar­lic­zek plant Bil­dungs­rat oh­ne Ge­werk­schaf­ten

In der beruflichen Bildung haben in Deutschland die Sozialpartner - also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände - gesetzlich festgelegte Steuerungsaufgaben. Trotzdem will Bildungsministerin Anja Karliczek weder Gewerkschaften noch Arbeitgeber am Nationalen Bildungsrat beteiligen. "Es wäre fast grotesk, wenn der Staat uns aus dem Bildungsrat ausgrenzt", meint DGB-Vize Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
Aus­zu­bil­den­de bes­ser schüt­zen!

Über die Hälfte der Auszubildenden muss auch nach der Arbeit für den Betrieb erreichbar sein, mehr als ein Drittel der Befragten leistet regelmäßig Überstunden, jeder Vierte macht Schichtarbeit. Von Flexibilisierungsdruck ist bereits ein Großteil der jungen Menschen betroffen, die die DGB-Jugend für den inzwischen dreizehnten Ausbildungsreport befragt hat.

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