Deutscher Gewerkschaftsbund

Wir gestalten Berufsbildung

Diese Homepage richtet sich vorrangig an die DGB-Arbeitnehmerbeauftragten in den Ausschüssen der Beruflichen Bildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Wir informieren über Entwicklungen und Entscheidungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und bieten zielgruppenorientierte Informationen.

Entsprechend dem Berufsbildungsgesetz und daran angelehnter Vereinbarungen ist die gleichberechtigte Mitarbeit von Arbeitnehmerbeauftragten in:

  • Landesausschüssen für Berufsbildung (LAB),
  • Berufsbildungsausschüssen der zuständigen Stellen (BBA),
  • Prüfungsausschüssen (PA), Prüfungsaufgabenerstellungsausschüssen (AKA, ZPA, PAL) und Landesfachausschüssen (LFA)

gesetzlich vorgesehen.

Thema Berufliche Bildung auf dgb.de

Aus­bil­dungs­re­port 2020 der DGB-Ju­gend

"Eine gute Ausbildung ist und bleibt das Fundament für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben. Wer Fachkräfte braucht, muss ausbilden. Das gilt auch und gerade in Krisenzeiten, wie wir sie aktuell haben", sagte DGB-Vize Elke Hannack zur Vorstellung des Ausbildungsreports. Das gilt auch in Zeiten von Corona. Die Corona-Pandemie zeige aber ihre Auswirkungen auch auf dem Ausbildungsmarkt. "Dabei ist Lage von Branche zu Branche sehr unterschiedlich", so Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
Aus­bil­dungs­qua­li­tät muss auch in Co­ro­na-Zei­ten stim­men

Fast ein Viertel der Auszubildenden kann sich nach der Ausbildung nicht richtig erholen. Betriebe und Berufsschulen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nur schwer erreichbar. Viele Azubis sind mit der Qualität der Berufsschulen unzufrieden. Das sind einige der Mängel, die der neue Ausbildungsreport der DGB-Jugend offenlegt. Angesichts der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt forderte DGB-Vize Elke Hannack die Unternehmen auf, stärker in die Ausbildung zu investieren.

DGB/Katarzyna Białasiewicz/123rf.com
Co­ro­na ver­schärft Pro­ble­me am Aus­bil­dungs­markt

Die Folgen der Corona-Krise sind auf dem Ausbildungsmarkt angekommen. Es gibt deutlich weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Der DGB fordert ein Recht auf Ausbildung und mehr Engagement der Unternehmen. Der Ausbildungsreport 2020 legt zudem offen, dass die Ausbildungsqualität in vielen Bereichen weiterhin zu wünschen übrig lässt.

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DGB: Schutz­schirm für Aus­bil­dung schnell um­set­zen

Um den Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt abzumildern, hat das Bundeskabinett heute Maßnahmen zum Schutz von Ausbildungsplätzen beschlossen. "Gerade noch rechtzeitig", sagt DGB-Vize Elke Hannack: „Damit wir von der Corona-Krise nicht in die Ausbildungskrise stolpern, müssen die jetzt beschlossenen Maßnahmen schnell umgesetzt und von den Unternehmen auch genutzt werden.“

DGB/auremar/123rf.com
Ap­pell mit Bun­des­prä­si­dent: "Schaf­fen Sie Aus­bil­dungs­plät­ze"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sowie die Spitzen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sowie des Zentralverbands des Deutschen Handwerks haben einen gemeinsamen Appell zur Zukunft der jungen Generation in Zeiten der Corona-Pandemie veröffentlicht. "Wir rufen die Unternehmen in Deutschland auf: Setzen Sie wo immer möglich und trotz schwieriger Rahmenbedingungen, Ihr Engagement für die Ausbildung fort, schaffen Sie Ausbildungsplätze."

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Aus­bil­dung: Maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung ver­ein­bart

In diesen Tagen schließen viele Schulabgänger ihre Ausbildungsverträge ab - eigentlich. Denn die Lage auf dem Ausbildungsmarkt droht sich durch die Corona-Krise zu verschlechtern. Der DGB hatte einen Schutzschirm für Ausbildung gefordert. Nun gab es ein Spitzentreffen beim Bundeswirtschaftsminister, bei dem Maßnahmen vereinbart wurden, um die Ausbildung stabil zu halten.

DGB/Simone M. Neumann
Co­ro­na-Kri­se: Denkt an die Azu­bis

Kurzarbeit, Betriebsschließungen, Wirtschaftskrise: Damit 2021 nicht womöglich zehntausende Ausbildungsplätze wegbrechen, möchte der DGB einen Schutzschirm für Ausbildung aufspannen – gemeinsam mit Bund, Ländern und Arbeitgebern. Ein Gastbeitrag von DGB-Experte Matthias Anbuhl im Bildungsblog von Jan-Martin Wiarda.

DGB/Lisa Young/123rf.com
DGB-Vi­ze Han­nack: Azu­bis "be­son­ders zu schüt­zen­de Grup­pe"

DGB-Vize Elke Hannack hält nichts von Forderungen aus der Wirtschaft, Kurzarbeit nun auch für Azubis einzuführen: "Eine gravierende Kürzung ihrer Vergütung würde viele dieser jungen Menschen in eine existentiell extrem schwierige Situation bringen."

DGB/Simone M. Neumann
Co­ro­na-In­fos von der DGB-Ju­gend: Was Azu­bis, Stu­die­ren­de und jun­ge Be­schäf­tig­te jetzt wis­sen müs­sen

Die derzeitige Entwicklung rund um den Coronavirus und die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt stellen vor allem Auszubildende und junge Beschäftigte vor viele Fragen. Im Folgenden findet ihr alle wichtigen und laufend aktualisierte zielgruppengerechten FAQs rund um das Thema.

DGB/goodluz/123RF.com
Nied­rig­lohn und man­geln­de Ta­rif­bin­dung scha­den der Aus­bil­dung

Laut Bundesagentur für Arbeit suchen derzeit 73.700 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, obwohl noch 53.100 Plätze unbesetzt sind. DGB-Vize Elke Hannack fordert deshalb endlich mehr Angebote für Jugendliche mit Hauptschulabschluss, eine hohe Ausbildungsqualität, bessere Bezahlung und Perspektiven im Beruf.

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BBiG-Re­for­m: Von Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung bis Frei­stel­lung an Be­rufs­schul­ta­gen

Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz (BBiG) hat der Bundestag ein wichtiges Gesetz beschlossen, mit dem die berufliche Bildung und Ausbildung in Deutschland gestärkt wird. Wenn der Bundesrat zustimmt, gilt das Gesetz ab Januar 2020. Es hat viele Pluspunkte, dennoch sieht der DGB in einzelnen Punkten weiter Handlungsbedarf. Eine Übersicht.

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BBiG: Be­din­gun­gen für Azu­bis deut­lich ver­bes­sert

Das neue Berufsbildungsgesetz verdient den Namen Reform, sagt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Deutschlandfunk. Neben der Mindestvergütung für Auszubildende begrüßt Anbuhl unter anderem die Lernmittelfreiheit für Azubis und die Freistellung für ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. Ein Kritikpunkt bleibt der Bereich berufliche Weiterqualifizierung.

DGB/Simone M. Neumann
Mi­nis­te­rin Kar­lic­zek plant Bil­dungs­rat oh­ne Ge­werk­schaf­ten

In der beruflichen Bildung haben in Deutschland die Sozialpartner - also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände - gesetzlich festgelegte Steuerungsaufgaben. Trotzdem will Bildungsministerin Anja Karliczek weder Gewerkschaften noch Arbeitgeber am Nationalen Bildungsrat beteiligen. "Es wäre fast grotesk, wenn der Staat uns aus dem Bildungsrat ausgrenzt", meint DGB-Vize Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
Aus­zu­bil­den­de bes­ser schüt­zen!

Über die Hälfte der Auszubildenden muss auch nach der Arbeit für den Betrieb erreichbar sein, mehr als ein Drittel der Befragten leistet regelmäßig Überstunden, jeder Vierte macht Schichtarbeit. Von Flexibilisierungsdruck ist bereits ein Großteil der jungen Menschen betroffen, die die DGB-Jugend für den inzwischen dreizehnten Ausbildungsreport befragt hat.

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