Deutscher Gewerkschaftsbund

Wir gestalten Berufsbildung

Diese Homepage richtet sich vorrangig an die DGB-Arbeitnehmerbeauftragten in den Ausschüssen der Beruflichen Bildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Wir informieren über Entwicklungen und Entscheidungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und bieten zielgruppenorientierte Informationen.

Entsprechend dem Berufsbildungsgesetz und daran angelehnter Vereinbarungen ist die gleichberechtigte Mitarbeit von Arbeitnehmerbeauftragten in:

  • Landesausschüssen für Berufsbildung (LAB),
  • Berufsbildungsausschüssen der zuständigen Stellen (BBA),
  • Prüfungsausschüssen (PA), Prüfungsaufgabenerstellungsausschüssen (AKA, ZPA, PAL) und Landesfachausschüssen (LFA)

gesetzlich vorgesehen.

Thema Berufliche Bildung auf dgb.de

DGB-Ju­gend for­dert mehr Aus­bil­dungs­plät­ze - Die­se Rech­te ha­ben Aus­zu­bil­den­de

Im August und September beginnt für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt halten sich auch im zweiten Jahr der Pandemie viele Ausbildungsbetriebe und Jugendliche spürbar zurück. Der DGB fordert die Arbeitgeber auf, zügig ihre freien Plätze nachzumelden und informiert darüber, welche Rechte und Pflichten während der Ausbildung gelten.

DGB/auremar/123rf.com
Den Auf­schwung für Aus­bil­dung nut­zen

Die Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit gehen deutlich zurück. Diesen Auftrieb braucht es jetzt auch für die Ausbildung. Statt lautstark den Fachkräftemangel zu beklagen, muss die Politik alles daran setzen jungen Menschen attraktive Ausbildungsangebote mit Zukunftsperspektive zu bieten.

DGB/Katarzyna Białasiewicz/123rf.com
Mehr Lehr­kräf­te und In­ves­ti­tio­nen für be­rufs­bil­den­de Schu­len

Eine Offensive für mehr Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, eine Abschaffung des Schulgeldes etwa in der ErzieherInnen-Ausbildung und Investitionen für zusätzliches Jugendwohnen für Auszubildende – das fordert die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ in ihrem Bericht.

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Um je­den Aus­bil­dungs­platz kämp­fen

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung setzt sich mit dem „Sommer der Berufsausbildung“ für die duale Ausbildung ein. Von Juni bis Oktober wollen die Bündnispartner dafür sorgen, dass junge Menschen und Betriebe zueinanderfinden. In der Corona-Pandemie war die Zahl der neuen Ausbildungsverträge gesunken.

DGB/auremar/123rf.com
Be­rufs­bil­dungs­be­richt - Aus­bil­dungs­ga­ran­tie jetz­t!

Immer weniger Jugendliche in Deutschland finden einen Ausbildungsplatz. Zum ersten Mal seit der Deutschen Einheit ist die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge unter die 500.000er Marke gerutscht. Der DGB drängt deshalb jetzt auf eine Ausbildungsgarantie nach dem Vorbild Österreichs.

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Nied­rig­lohn und man­geln­de Ta­rif­bin­dung scha­den der Aus­bil­dung

Laut Bundesagentur für Arbeit suchen derzeit 73.700 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, obwohl noch 53.100 Plätze unbesetzt sind. DGB-Vize Elke Hannack fordert deshalb endlich mehr Angebote für Jugendliche mit Hauptschulabschluss, eine hohe Ausbildungsqualität, bessere Bezahlung und Perspektiven im Beruf.

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BBiG-Re­for­m: Von Min­dest­aus­bil­dungs­ver­gü­tung bis Frei­stel­lung an Be­rufs­schul­ta­gen

Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz (BBiG) hat der Bundestag ein wichtiges Gesetz beschlossen, mit dem die berufliche Bildung und Ausbildung in Deutschland gestärkt wird. Wenn der Bundesrat zustimmt, gilt das Gesetz ab Januar 2020. Es hat viele Pluspunkte, dennoch sieht der DGB in einzelnen Punkten weiter Handlungsbedarf. Eine Übersicht.

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BBiG: Be­din­gun­gen für Azu­bis deut­lich ver­bes­sert

Das neue Berufsbildungsgesetz verdient den Namen Reform, sagt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Deutschlandfunk. Neben der Mindestvergütung für Auszubildende begrüßt Anbuhl unter anderem die Lernmittelfreiheit für Azubis und die Freistellung für ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. Ein Kritikpunkt bleibt der Bereich berufliche Weiterqualifizierung.

DGB/Simone M. Neumann
Mi­nis­te­rin Kar­lic­zek plant Bil­dungs­rat oh­ne Ge­werk­schaf­ten

In der beruflichen Bildung haben in Deutschland die Sozialpartner - also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände - gesetzlich festgelegte Steuerungsaufgaben. Trotzdem will Bildungsministerin Anja Karliczek weder Gewerkschaften noch Arbeitgeber am Nationalen Bildungsrat beteiligen. "Es wäre fast grotesk, wenn der Staat uns aus dem Bildungsrat ausgrenzt", meint DGB-Vize Elke Hannack.

DGB/Simone M. Neumann
Aus­zu­bil­den­de bes­ser schüt­zen!

Über die Hälfte der Auszubildenden muss auch nach der Arbeit für den Betrieb erreichbar sein, mehr als ein Drittel der Befragten leistet regelmäßig Überstunden, jeder Vierte macht Schichtarbeit. Von Flexibilisierungsdruck ist bereits ein Großteil der jungen Menschen betroffen, die die DGB-Jugend für den inzwischen dreizehnten Ausbildungsreport befragt hat.

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Schu­le und Ar­beits­welt
DGB
Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung ist für junge Menschen ein bedeutender Schritt. Damit er gelingt, müssen Schüler/innen auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden. Die Initiative Schule und Arbeitswelt bietet dafür geeignete Aktivitäten und Projekte und stellt Lehrer/innen Materialien für den berufsorientierenden Unterricht und die Berufsausbildung zur Verfügung.
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